Historie

Tischtennis in Oedheim - von den Anfängen bis...


In Oedheim erstmals erwähnt
Neubeginn 1956/1957
Wiederbeginn 1967
Wechsel in der Abteilungsführung
Der neue Jugendleiter Stephan Bez kommt
Sabine Krauskopf ist erste Jugendleiterin
Ausblick in die Zukunft
Daten im Überblick (1947 bis heute)

Tischtennis - früher oft geringschätzig mit "PING-PONG" bezeichnet - hat in den vergangenen Jahren immer mehr an Popularität gewonnen. Trotz der zahlreichen und einschneidenden Regeländerungen im Lauf der Jahre (z.B. "Einführung des größeren 40-mm Balles", "Zählweise bis 11", "Ausländerregelung", Umstellung vom Zelluloid- auf den Plastikball etc.) hat sich die Ballsportart Tischtennis als vollwertige Leistungssportart in Vereinen und Verbänden integriert. Reaktion, Kondition, Kampfgeist und Selbstdisziplin sind die wichtigsten Voraussetzungen, die ein guter Spieler haben muss. Geistige Beweglichkeit, Gefühl und taktische Einstellung ist oft mehr wert als spielerisches Können.


In Oedheim erstmals erwähnt


Schon kurz nach der Gründung der heutigen Sportvereinigung Oedheim e.V. stellt Walter Karger in einer Ausschusssitzung des Hauptvereins im Jahre 1947 den Antrag, dass einigen jungen Männern, auf deren Wunsch hin, erlaubt wird, Tischtennis als Ausgleichssport zu betreiben. Dies war der Anfang einer neuen Sportart.

Aus einer vom Schreiner Franz Karle gezimmerten Presspanplatte wurde damals in Eigenleistung eine Tischtennisplatte gefertigt, da seitens des Vereins kein Geld für den Kauf vorhanden war. Im Jugendheim und in der Bahnhofsgaststätte Keicher trafen sich die Spieler, um ihren, in Oedheim noch nicht bekannten Sport -Tischtennis- als Freizeitbetätigung auszuüben. Die Namen einiger Spieler von damals waren: Bürgermeister Sesan, Walter Karger, Hermann Weber, Rolf Schwind, Gebhardt Keicher, Bruno Drachler, um nur einige zu nennen. Im Frühjahr 1949 wurde von Bruno Drachler die Gründung der Tischtennis-Riege bekannt gegeben.

Hermann Weber brachte in der Generalversammlung der Spvgg Oedheim am 3. Dez. 1949 den ersten Jahresbericht der Abteilung, besser gesagt, den der Tischtennisriege vor. Sportkamerad Heinrich Ullmann (damals Union Böckingen) war in den Anfangsjahren öfters zu Gast in Oedheim und arrangierte, um Kontakte mit anderen Vereinen zu knüpfen, das ein oder andere Freundschaftsspiel. Im Jahr 1949 kam es zu einem ersten offiziellen "Clubkampf". Beim Jubiläum "40 Jahre Sport in Oedheim" eröffnete die TT-Riege die Festtage mit einem Freundschaftsspiel gegen den TSV Kochendorf. Doch dem Treiben dieser wenigen aktiven Tischtennisinteressierten war nur ein kurzes Leben geschenkt. Durch die fehlende Unterstützung des Vereins verlief sich nach wenigen Jahren wieder alles.


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Neubeginn 1956/1957


Jahre später - das Jahr 1956/1957 wurde geschrieben - führte Heinrich Ullmann, jetzt ein Oedheimer geworden, als Abteilungsleiter, wieder den Tischtennissport ein. Bis zum Jahr 1962 lief, teilweise mit großen Schwierigkeiten verbunden, der aktive Spielbetrieb; jedoch - erfolgreich. Trainingsbetrieb in der "Bahnhofsgaststätte Keicher", später in der viel zu kleinen "alten Kinderschule", Abneigungen innerhalb des Vereins gegen den "Neuling" Tischtennis und die beschränkte Anzahl von aktiven Spielern waren Gründe genug, ein Ende der Abteilung vorauszusignalisieren. Der Opferwille der Spieler (auch finanziell) und die einmalige Kameradschaft war wider aller vorhandenen Abneigungen die Grundlage für den Aufstieg in die Kreisklasse I.

Als dann ein vom Kultusministerium erteiltes Sportverbot in der alten Kinderschule kam und dadurch ins Sportheim ausgewichen werden musste, wanderten einige Spieler ab. Dies bedeutete das endgültige "Aus" für die junge Abteilung, der zwischenzeitlich 40 Abteilungsmitglieder angehörten.


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Wiederbeginn 1967


Voraussetzungen, die Tischtennisabteilung wieder von ihrem "Dornröschenschlaf" zu erwecken, wurden mit der Fertigstellung der neuen Schulturnhalle geschaffen.
Erich Schenk übernahm diese Aufgabe, nachdem er seitens der Vorstandschaft der Sportvereinigung dazu gebeten wurde. Seine "Bedingung" war jedoch, den Weg selbst festlegen zu dürfen. Und sie lautete - in den ersten 5 Jahren ausschließlich Jugendarbeit betreiben.
Eine echte sportliche Marktlücke bestand bei der Oedheimer Jugend - männlich und weiblich. Nachdem die ersten Kinderkrankheiten ausgemerzt waren, plante man, bald die ersten Mannschaften an einer Verbandsrunde teilnehmen zu lassen. Unterstützung bei dieser aufwendigen und intensiven Arbeit fand Erich Schenk beim Sportkameraden Siegfried Schwartz, der immer zur Stelle war, wenn "Not am Mann" war.
Aus der breiten Masse, welche, um gesteckte Ziele erreichen zu können, reduziert werden musste, kristallisierten sich im Laufe der Jahre talentierte Spieler und Spielerinnen heraus. Die Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. Erstmalig in der Abteilungsgeschichte nahm dann Ende der 60-iger Jahre eine Mädchenmannschaft und eine Jungenmannschaft an einer Verbandsrunde teil. Recht erfolgreich. Erwähnenswert ist der Aufstieg 1970 in die Mädchen-Bezirksliga.
Die vielen Mannschaftsmeisterschaften der Jungen, der Aufstieg 1975 in die Bezirksliga Heilbronn / Hohenlohe bewiesen dann, dass der langsame und kontinuierliche Aufbau die Grundlage für die späteren Erfolge bei den Herren sein sollte. Der bisher größte Erfolg bei den Aktiven, ein aus dieser guten Jugendarbeit resultierendes Ergebnis, war der Aufstieg der Herren I im Jahr 1982 in die höchste Spielklasse des Bezirks Heilbronn, der Bezirksklasse.
Auch auf Bezirksebene machte die Abteilung langsam von sich reden - "Oedheim" wurde ein Begriff. Den sehr talentierten Spielern aus den "Tischtennishochburgen" - damals wie heute - Neckarsulm, Sontheim und Gochsen, standen wir spielerisch in keiner Weise nach.


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Wechsel in der Abteilungsführung


Nach über 15 Jahren Abteilungsarbeit übernahm der seit 1975 tätige Jugendleiter Armin Krauskopf offiziell das Amt des Abteilungsleiters, nachdem er einige Tätigkeitsbereiche schon längere Zeit inoffiziell ausübte.
Erich Schenk, seit einigen Jahren in seiner Gesundheit etwas angeschlagen, übergab nach jahrelanger und sehr erfolgreicher Abteilungsarbeit, lange Zeit davon in Doppelfunktion (Abteilungsleiter und Jugendleiter, bzw. Abteilungsleiter und ein Jahr als 1. Vorstand der Spvgg) das Zepter in jüngere Hände. Für die verdienstvolle und unermüdliche Abteilungsarbeit erhielt Erich Schenk in Anerkennung der besonderen Verdienste um den Tischtennissport, die bronzene Ehrennadel des Tischtennisverbandes Württemberg-Hohenzollern e.V. (TTVWH). Für die lange Zeit als aktiver Spieler erhielt er ebenfalls noch die silberne Spielernadel.
Ein gewollter Führungswechsel soll neue Ideen bringen und die Abteilung beleben. Dies im Interesse und zum Wohle aller umzusetzen, ist nicht immer leicht.
Mit dem 1. Hobbyspielerturnier im Jahre 1982 wollte man den Freizeitspielern die Gelegenheit geben, sich im Wettkampf mit anderen Hobbyspielern aktiver zu betätigen. Die Resonanz war überwältigend - ein Turnier für Hobbyspieler schien sich zu etablieren. Man staune. 1995 wurde es, trotz bereits spürbarer Mindermeldungen, bereits zum 14. Male ausgetragen. Bedauerlich ist, dass auch dieses jährlich stattfindende "Event" auf Grund des plötzlichen mangelnden Interesses 1997 letztmalig ausgetragen wurde.
Internationale Kontakte hatte man im Jahr 1983. Im Geburtsort unseres Sportkameraden Stefan Zsebedits sen., im ungarischen Mosonmagyarovar, verbrachte eine Abordnung von Spielern eine Woche mit viel sportlichem Programm und knüpfte internationale Kontakte. Der Gegenbesuch in Oedheim war eine Selbstverständlichkeit.
Unter dem damaligen Jugendleiter Wolfgang Greis stieg im Spieljahr 1984/1985 unsere Mädchen-Mannschaft in die Verbandsliga Baden-Württemberg auf. Ein großartiger und bisher noch nicht dagewesener Erfolg.
Die Teilnahme an den Württembergischen Einzel- und Doppel-Meisterschaften 1986 gelang unserer damaligen Jugendspielerin Carmen Erlewein (jetzt Carmen Schütz). Es war für sie ein einmaliges Erlebnis und für die Tischtennisabteilung ein Zeichen guter Jugendarbeit. Im Doppel erspielte sich Carmen unter den besten Spielerinnen Württembergs einen 5. Platz.
Erfolgreich waren unsere Mädchen auch bei den Aktiven. Die guten spielerischen Voraussetzungen waren Grundlage für das Erspielen vieler Meisterschaften. Jahr für Jahr stieg man bis zur Bezirksliga Heilbronn / Hohenlohe auf. In dieser Klasse spielten sie viele Jahre lang. Wenn man auch nie mit vorne mitspielt, so ist es dennoch erfreulich, mit welchem Engagement sich die Damen (fast alles "Eigengewächse") in jedem Spiel einsetzen und nach ihren spielerischen Möglichkeiten das Beste herausholen.
Auch die Herren standen in den Erfolgen nicht nach. Zahlreiche Mannschaftsmeisterschaften und Pokalerfolge in den Jahren 1988 - 2002 zeugen von guter Arbeit. Den größten Erfolg, nach fast 20 Jahren, erspielten sich unsere Herren I in der Runde 2000/2001. Nach mehrjährigem "Vize" ist es gelungen, die Meisterschaft nach Oedheim zu holen und somit wieder in die Herren Bezirksklasse aufzusteigen.
Dem standen die Damen I nicht nach. Die Bezirksligameisterschaft in der Runde 2001/2002 bedeutet den Aufstieg in die Landesliga. Einmalig seit unserem Bestehen! Nur zwei Jahre nach dem Aufstieg in die Bezirksklasse schafften die Herren I in der Runde 2002/2003 als ungeschlagener Meister den Aufstieg in die Bezirksliga Heilbronn / Hohenlohe. Doch wo Licht ist, ist leider auch Schatten. So konnten die Damen I die Klasse nicht halten und es folgte nach nur einer Runde in der Landesliga der Abstieg in die Bezirksliga.


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Der neue Jugendleiter Stephan Bez kommt für Stefan Zsebedits jun.


2004
Im Jahr 2004 gab es einen Wechsel in der Jugendleitung. Stefan Zsebedits jun. gab nach fast 20 Jahren Jugendarbeit, für die er mit der silbernen Ehrennadel des TTVWH geehrt wurde, das Ruder in die Hände von Stephan Bez. Zusammen mit dem stellvertretenden Jugendleiter Markus Denz und dem Trainerteam hat es sich Stephan Bez auf die Fahne geschrieben, die bisherige, sehr erfolgreiche Jugendarbeit fortzuführen. Dies ist ihm auch gelungen. Bei seinen ersten Jugendbezirksmeisterschaften als verantwortlicher Jugendleiter konnten Oedheimer Spieler gleich in 6 Konkurrenzen einen begehrten Platz auf dem "Stockerl" ergattern. Außerdem erhielten Marco Krauskopf und Marc Osenbrück eine Einladung zum Kadertraining des Bezirks.
2005-2006
Um eine erfolgreiche Jugendarbeit leisten zu können, ist jeder Verein auch auf Fördermittel angewiesen. Als dann die Landesregierung im Jahr 2005 die Fördermittel für den Sport wieder erheblich kürzen wollte, hat sich die Tischtennisabteilung einer Protestaktion des WLSB und des LSV angeschlossen, die um die Erhaltung bzw. Aufstockung der bestehenden Fördermittel - hier insbesondere der Übungsleiterzuschüsse - kämpfen, denn die Abteilung ist zur Erhaltung und zum Ausbau des qualitativ guten Trainingsangebotes für ihre Mitglieder auch auf die vielfältigen Fördermittel angewiesen.
Doch auch die geplante Fördermittelkürzung konnte die Tischtennisabteilung nicht abhalten, sich um die Nachwuchsgewinnung zu kümmern. So wurde im Frühjahr 2005 erstmals ein "Tischtennis-Schnuppertag" für 7-11 Jährige veranstaltet. An verschiedenen Spielstationen wurde den Kindern der Tischtennissport näher gebracht. Die Resonanz übertraf alle Erwartungen, sodass noch Fortsetzungen folgten. Und durch Aktionen wie der Besuch eines Bundesligaspiels versucht man den "Kids" etwas Abwechslung zu bieten, um den Tischtennissport interessant zu machen.
Die gute Jugendarbeit um Stephan Bez trägt weiter Früchte, so wurde Marc Osenbrück in seiner Altersklasse Bezirksmeister 2005 und Marco Krauskopf hat das Kunststück fertig gebracht, sich als Elfjähriger für das Top 10-Turnier der U15 des Bezirks Heilbronn zu qualifizieren. 2006 schaffte es Marco Krauskopf sogar die Schwerpunktrangliste der Bezirke Heilbronn / Hohenlohe / Ludwigsburg, bei der er im Vorjahr noch Platz 5 belegt hatte, zu gewinnen und sich für die Baden-Württemberg-Rangliste zu qualifizieren. Dies hatte zuletzt Carmen Schütz im Jahr 1986 geschafft.
2007
Neben den sportlichen Erfolgen konnte die Tischtennis-Abteilung im September 2007 ihr 50-jähriges Bestehen feiern. Im Rahmen der Feierlichkeiten fand ein gut besetztes 2er-Mannschaftsturnier für Damen und Herren statt. Gemeldet haben 17 Mannschaften aus Landes- und Bezirksliga. Parallel zu dem Aktiventurnier haben die Eltern der Jugendlichen in einem Gerümpelturnier erfahren, dass Tischtennis doch nicht so einfach ist, wie es aussieht. Am Abend fand die Jubiläumsveranstaltung ihren Abschluss in der Vereinsgaststätte "Kocheraue". Nach einem reichhaltigen Buffet blickte Abteilungsleiter Armin Krauskopf in seiner Ansprache auf die vergangenen 50 Jahre zurück. In seinem Grußwort beglückwünschte auch der Vorstandsvorsitzende der Spvgg Oedheim Ludger von der Pütten-Bluhm die Tischtennisabteilung zu ihrem 50-jährigen Bestehen. Bilder dieser Veranstaltung sind ebenfalls auf unserer Homepage unter "Ereignisse/Bilder" eingestellt. Das Elternturnier wird seither jährlich ausgetragen.
2008
Die sportlichen Erfolge der Oedheimer Jugendlichen hielten auch 2008 an. So konnte Annika Vogt den Tischtennis-Sichtungslehrgang des Bezirks Heilbronn vor der Neckarsulmerin Kristin Fabriz für sich entscheiden. Christopher Jochim schaffte es als dritter Oedheimer sich durch einen 3. Platz bei der Schwerpunktrangliste der Bezirke Heilbronn / Hohenlohe / Ludwigsburg für die Baden-Württemberg-Rangliste zu qualifizieren. Aufgrund seiner guten Leistungen erhielt er auch eine Einladung zum Bezirksstützpunkt, der von der ehemaligen Neckarsulmer Spitzenspielerin Susanne Gumbrecht (geb. Harst) geleitet wurde. Auch im Mannschaftssport hat sich etwas getan. Nach zwei Aufstiegen in Folge sind die Jungen I in der Bezirksliga Heilbronn / Hohenlohe angekommen. Im Aktivenbereich ließ Stephan Bez durch seinen "Vize"-Bezirksmeistertitel aufhorchen. Leider gab es auch einen Wehrmutstropfen, so sind die Damen I nach vielen Jahren aus der Bezirksliga in die Bezirksklasse abgestiegen.
2009
2009 war nicht nur durch sportliche Erfolge geprägt. Eine ganz besondere Ehrung erfuhr unser Abteilungsleiter Armin Krauskopf. Aufgrund seiner zahlreichen Verdienste im Tischtennissport sowohl auf Vereins- als auch auf Bezirksebene wurde ihm am Verbandstag des Tischtennisverbandes Württemberg-Hohenzollern die TTVWH-Ehrenmedaille verliehen. Auf der Mitgliederversammlung der Spvgg wurde unserem Sportkamerad Martin Walter für 50 Jahre als aktiver Spieler die goldene "Ehrennadel mit Kranz" vom TTVWH überreicht.
Christopher Jochim ist das Kunststück gelungen, zum zweiten Mal in Folge an der Baden-Württemberg-Rangliste teilzunehmen. Dies hatte er einer "Wild Card" zu verdanken, doch er nutzte seine Chance und konnte am Ende einen hervorragenden 3. Platz belegen. Schon im Jahr 2009 zeigte sich, dass die Mädchen bei der Oedheimer Jugend schwer im Kommen sind und die Jungs als "starkes Geschlecht" ablösen werden. Erstes Ausrufezeichen setzten die Mädchen U11, die es schafften, Vize und Pokalsieger zu stellen. Bei den Jugend-Bezirksmeisterschaften konnte sich Tine Bez den "Vize"-Bezirksmeistertitel im Einzel sichern. Im Doppelwettbewerb konnte sie mit ihrer Neckarsulmer Doppelpartnerin sogar den Bezirksmeistertitel gewinnen. Bemerkenswert war allerdings, dass sie in Endspiel auf die damals 7-jährigen Oedheimerinnen Helen Fruh und Lisa Bez trafen.
Unsere Damen I wurden durch die Bezirksklasse durchgereicht und sind nach dem Abstieg im Vorjahr noch einmal abgestiegen.


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Sabine Krauskopf ist erste Jugendleiterin


2010
2010 übergab Stephan Bez nach sechs Jahren als Jugendleiter den Staffelstab an Sabine Krauskopf. Er kann auf sechs Jahre erfolgreiche Jugendarbeit zurückblicken. Durch sein Engagement hat er es geschafft, dass in der Saison 2009/2010 insgesamt neun Jugendmannschaften am Spielbetrieb teilgenommen haben. Das ist für Oedheimer Verhältnisse rekordverdächtig.
Die Saat, die Stephan noch gesät hat, scheint aufzugehen, vor allem im Mädchenbereich. So nahmen 2010 fünf Mädchen an der Schwerpunktrangliste der Bezirke Heilbronn / Hohenlohe / Ludwigsburg teil. Von dem Quintett schaffte es schließlich Sarah Schwartz durch einen 2. Platz, sich als vierte Oedheimer Spielerin für die Baden-Württemberg-Rangliste zu qualifizieren. Die Mädchen U11 konnten ihren Vorjahreserfolg wiederholen und wurden Pokalsieger. Tine Bez konnte sich im Einzel und im Doppel mit ihrer Neckarsulmer Partnerin den Bezirksmeistertitel erspielen.
Auch im Aktivenbereicht hat es mal wieder mit einem Bezirksmeistertitel geklappt. Manfred Preier sicherte sich den Titel in der Herren C-Konkurrenz. Die Damen I haben nach dem Abstieg in Vorjahr das Projekt "Wiederaufstieg" erfolgreich abgeschlossen. Nach nur einem Jahr in der Kreisklasse A sind sie wieder in die Bezirksklasse aufgestiegen. Es kam dann noch ein Sahnehäubchen dazu; die Damen I wurden auch noch Pokalsieger. Ebenso rekordverdächtig ist, dass die Tischtennisabteilung in der Saison 2010/2011 erstmalig mit sechs Herren- und drei Damenmannschaften an den Start gehen konnte.
2011
Nachdem die Mädchen I im Vorjahr knapp am Aufstieg "vorbeigeschrammt" sind, schafften sie 2011 den Aufstieg in die Landesliga. Den Erfolg erspielten Sarah Schwartz, Verena Schnaberich, Tine Bez und Sarah Engelhardt. Zudem konnte Sarah Schwartz ihren Vorjahreserfolg wiederholen und sich für die Baden-Württemberg-Rangliste qualifizieren. Die Mädchen U11 schafften den Hattrick und wurden zum dritten Mal in Folge Pokalsieger. Tine Bez konnte ihren Vorjahreserfolg wiederholen und wurde sowohl im Einzel als auch im Doppel Bezirksmeisterin. Dem stand Helen Fruh nicht nach. Auch sie sicherte sich den Bezirksmeistertitel im Einzel und im Doppel zusammen mit Lisa Bez.
Am Verbandstag 2011 des TTVWH wurde unser Abteilungsleiter Armin Krauskopf für seine zahlreichen Verdienste für den Tischtennissport gleich zweifach geehrt. Er erhielt vom Deutschen Tischtennis-Bund die Bronzene Ehrennadel und der Württembergische Landessportbund hat ihm die WLSB-Ehrennadel in Bronze verliehen.
Die Abteilung gratuliert recht herzlich hierzu.
2012
Das Jahr 2012 sollte eines der erfolgreichsten in der Vereinsgeschichte werden.
Angefangen hat es mit der Qualifikation von Sarah Schwartz, Tine Bez, Helen Fruh und Lisa Bez für die Württembergischen-U15-Mannschaftsmeisterschaften in Klosterreichenbach. Dort konnten sie einen beachtlichen 9. Platz belegen. Nach der Teilnahme an den Württembergischen Mannschaftsmeisterschaften folgte der nächste Paukenschlag. Nach dem Aufstieg im Vorjahr in die Landesliga ist die 1. Mädchenmannschaft mit Sarah Schwartz, Verena Schnaberich, Tine Bez, Janine und Veronique Hiemer als Zweitplatzierte in die höchste Verbandsspielklasse aufgestiegen. Das schaffte bislang nur eine Mädchenmannschaft und zwar im Spieljahr 1984/1985.
Es ging dann Schlag auf Schlag weiter. So konnten sich auch Helen Fruh und Lisa Bez für die Baden-Württemberg-Rangliste qualifizieren, wo sie den 10 bzw. 12. Platz erspielten. Im Frühsommer folgten zwei Pokalsiege. Die Mädchen U13 waren das erste Mal erfolgreich. Die Mädchen U11 hingegen konnten "den Pott" zum vierten Mal in Folge holen. Bei den Jungend-Bezirksmeisterschaften konnte Lisa Bez den Titel im Einzel gewinnen. Mit Helen Fruh erspielte sie sich dann auch noch souverän den Doppeltitel. Ebenfalls einen Doppeltitel erspielte sich Tine Bez zusammen mit ihrer Freundin Fabriz aus Neckarsulm. Doch damit nicht genug, Lisa Bez wurde auch bei den Erwachsenen zusammen mit ihrer zu gelosten Partnerin völlig überraschend Bezirksmeisterin im Doppel.
Ebenfalls im Doppel erspielten sich Theresia Dieruff und Ingeborg Vogt bei den Seniorinnen den Bezirksmeistertitel. Und noch einen Bezirksmeister konnten wir vermelden. In einem starken Turnier erspielte sich Ulrich Gerwert zusammen mit seinem Partner aus Eschenau, Johannes Gunne, den 1. Platz im Doppelwettbewerb. Sie besiegten im Endspiel das Doppel Kramer/Hagmüller des Drittligisten Neckarsulmer Sport-Union. Man kann mit Fug und Recht behaupten, das waren alles in allem sehr gelungene Bezirksmeisterschaften 2012 für unsere Abteilung.
2013
Man fragte sich dann, was kann noch kommen. Und Helen Fruh setzte noch eines oben drauf, als sie Anfang Januar 2013 mit ihrer Partnerin Ramona Betz aus Neckarsulm erste württembergische Tischtennis-Meisterin im Doppel wurde! Die Erfolge 2013 gehen weiter, so ist es der zweiten Mädchenmannschaft mit einem Durchschnittsalter von nur 12 Jahren gelungen, ungeschlagen den Meistertitel in der Mädchen-U18-Bezirksklasse zu erringen und in die Landesliga aufzusteigen. Den Aufstieg erspielten Lisa Bez, Sina Greis, Annika Vogt, Helen Fruh und Jasmin Fränznick. Auch 2013 schaffte Oedheim mit Helen Fruh, Annika Vogt sowie Tine und Lisa Bez die Qualifikation für die Württembergischen-U15-Mannschaftsmeisterschaften - dieses Mal in Betzingen bei Reutlingen. Dort konnten sie fast ihren Vorjahreserfolg wiederholen und belegten am Ende einen sehr guten 11. Platz. Mittlerweile ist es keine Ausnahme mehr, dass sich Oedheimer Spieler/Innen für die Baden-Württemberg-Rangliste qualifizieren. So schafften es 2013 mit Tine und Lisa Bez sowie Helen Fruh gleich drei Mädchen aus Oedheim. Bei den im Herbst stattfindenden Bezirksmeisterschaften konnte Oedheim wieder Titel verbuchen. Bei den Jugendlichen wiederholte Lisa Bez ihren Vorjahrestriumph und holte den Bezirksmeistertitel bei den Mädchen U13. Die Titelverteidigung gelang auch Tine Bez mit ihrer Neckarsulmer Freundin Kristin Fabriz im Doppel bei den Mädchen U15. Hinzu kamen noch etliche zweite und dritte Plätze. Bei den Aktiven brachte auch Uli Gerwert das Kunststück fertig, seinen Titel im Doppel mit seinem Eschenauer Partner Johannes Gunne zu verteidigen. Ebenso wie bei den Jugendlichen kamen auch bei den Aktiven noch zweite und dritte Plätze hinzu. Ein gelungener Jahresabschluss.
2014
Das Jahr 2014 startete sportlich wie das Jahr 2013 mit den TTVWH-Einzelmeisterschaften. Und wieder gelang Helen Fruh der Coup württembergische Tischtennis-Meisterin im Doppel zu werden. Dieses Jahr an der Seite der Neckarsulmer Spielerin Felicia Behringer. Im Einzel erspielte sie sich ebenso wie Lisa Bez den dritten Platz. Es ist mittlerweile schon fast eine Normalität geworden, dass sich unsere Mädchen für die Württembergischen-U15-Mannschaftsmeisterschaften qualifizieren konnten. Dort belegten sie in Neckarsulm einen sensationellen dritten Platz und sind damit nur um einen Platz an der Qualifikation für die Baden-Württembergischen Mannschaftsmeisterschaften vorbeigeschrammt. Sie waren damit die erfolgreichste Mannschaft des Bezirks Heilbronn. Die regionale Hochburg der Neckarsulmer Sport-Union belegte noch hinter dem TSV Erlenbach nur den neunten Platz. Auch in diesem Jahr haben mit Helen Fruh und Lisa Bez wieder zwei Oedheimer Spielerinnen die Baden-Württemberg-Rangliste erreicht.
Nach sechs Jahren Abstinenz spielen die Damen I wieder überregional!! Sie konnten sich die Meisterschaft in der Bezirksklasse sichern und steigen wieder in die Bezirksliga Heilbronn/Hohenlohe auf.
Auch bei den Jugendbezirksmeisterschaften konnte Oedheim wieder Titel vorweisen. So wurde Lisa Bez Bezirksmeisterin bei den Mädchen U14. In ihrem letzten Jugendjahr konnte Sarah Schwartz den Titel bei den Mädchen U18 erringen. Daneben gab es, wie auch bei den Bezirksmeisterschaften der Aktiven, noch weitere "Stockerl"-Plätze.
2015
Das neue Tischtennisjahr wird im Jugendbereich mit der TTVWH-Einzelmeisterschaft eingeläutet. Von Oedheimer Seite hatten sich Lisa Bez und Sarah Schwartz qualifiziert. Sarah musste leider absagen, sodass Lisa Bez die einzige Vertreterin von Oedheim war. Im Doppel konnte sie mit ihrer Doppelpartnerin Annlena Ogrodnik aus Abstatt den 3. Platz erreichen.
Einen weiteren sportlichen Erfolg konnten die Herren III für Oedheim einfahren. Sie konnten sich in den Relegationsspielen den Aufstieg in die Kreisklasse A sichern. Das gab es in Oedheim auch noch nicht, dass eine dritte Herrenmannschaft in der A-Klasse spielt. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. So konnte sich seit längerer Zeit niemand der Jugendlichen für die Baden-Württemberg-Rangliste qualifizieren und die Herren I steigen nach zwölf Jahren Zugehörigkeit zur Bezirksliga in die Bezirksklasse ab.
2016
Das Tischtennisjahr 2016 startete unspektakulär. Doch das sollte sich ändern. Am Ende der Punktrunde 2015/2016 konnten wir drei Meisterschaften und einen weiteren Aufstieg verbuchen. Die Herren I schaffen nach dem Abstieg im letzten Jahr als ungeschlagener Meister den sofortigen Wiederaufstieg in die Bezirksliga. Ebenfalls als Meister steigen die Damen II von der Kreisklasse A in die Bezirksklasse und die Damen 3 von der Kreisklasse B in die Kreisklasse A auf. Schließlich steigen die Herren IV als Zweitplatzierter von der Kreisklasse C in die Kreisklasse B auf.
Einen weiteren Glanzpunkt setzten die Damen I im Pokalwettbewerb. Sie wurden Bezirkspokalsieger 2016.


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Ausblick in die Zukunft


Die Erfolge, die unsere Abteilung in der Vergangenheit verzeichnen konnte, resultieren aus einer guten Jugendarbeit. Für die gute Jugendarbeit, bedarf es zweier Voraussetzungen.
Erstens braucht die Abteilung Freiwillige, die sich in die Jugendarbeit einbringen und die auch bereit sind, sich fortzubilden, um die Jugendlichen fachgerecht anleiten zu können. Hier sind wir in der erfreulichen Lage, dass sich bislang immer wieder Personen des Trainerstabs bereit erklärt haben, eine lizenzierte Trainerausbildung zu absolvieren.
Zweitens braucht eine lebendige Abteilung Nachwuchs. Mit Aktionen wie z.B. dem Schnuppertraining ist es uns bislang gelungen, immer wieder Nachwuchs zu gewinnen. Dies wird auch künftig notwendig sein, denn die TT-Abteilung ist eine "junge" Abteilung und soll es auch bleiben.
Es darf im Sport kein "müssen" geben, man muss es "wollen dürfen" als eine schöne Nebensächlichkeit, die Selbstbestätigung sein kann, in Verbindung mit Gesundheit und körperlicher Fitness.
Unser Grundgedanke: "Sport ist im Verein am Schönsten".
Nach diesem Motto soll auch weiterhin die Abteilungsarbeit verrichtet werden. Der Wandel der Zeit hinterlässt in unserer Abteilung, wie man so hört leider auch in anderen Vereinen und Tischtennisabteilungen, seine Spuren. Das "ehrenamtliche Engagement", dass "jeder für jeden" da ist, und die unaufgeforderte Einsatzbereitschaft, sich etwas mehr in die Gemeinschaft einzubringen, lässt nach. Keiner hat mehr Zeit! Ist es wirklich so oder ist es nur "eine Ausrede", um nichts zu tun, nichts tun zu müssen.
Diesem allem entgegenzuwirken und entsprechend zu motivieren, sollte bzw. muss weiterhin die primäre Aufgabe einer funktionierenden Abteilungsführung sein. Die Aufgaben auf mehrere Schultern verteilen, dann macht es auch für den Einzelnen wieder mehr Spass.


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Die Abteilung stellt sich seit den Anfängen 1947 wie folgt dar:



Entwicklung der Abteilungsmitglieder / der Tischtennis-Interessierten im Verein

1957
1958
1982
2004
2012
40
108
180
196
115

Ehrenmitglieder der Spvgg sind:
Erich Schenk
Stefan Zsebedits sen.
Helmfried Müller
Martin Walter

Abteilungsleiter:
1949
1956 - 1963
1967 - 1983
seit 1983
Hermann Weber
Heinrich Ullmann
Erich Schenk
Armin Krauskopf

Abteilungskassiere:
1983 - 1999
1999 - 2007
2007 - 2013
seit 2013
Armin Krauskopf
Veronika Zsebedits
Tobias Deckert
Marc Osenbrück

Jugendleiter:
1967 - 1976
1976 - 1983
1983 - 1985
1985 - 2004
2004 - 2010
seit 2010
Erich Schenk
Armin Krauskopf
Wolfgang Greis
Stefan Zsebedits jun.
Stephan Bez
Sabine Krauskopf

Wir Gedenken unseren verstorbenen Tischtenniskameraden:
Werner Koffinke
Peter Heil
Heinrich Ullmann
Ulrich Denz
Karl-Heinz Huber
Siegfried Schwartz
Edmund Löser
Johann Grasi
Karl Vogt

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